
Im Februar 2023 kam es in Ungarn rund um den sogenannten „Tag der Ehre“ zu Angriffen auf Teilnehmer des Neonaziaufmarsches. Die ungarischen Behörden beschuldigen mehrere Antifas der Beteiligung. Die Vorwürfe lauten auf schwere Körperverletzung sowie Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung; europäische Haftbefehle wurden ausgestellt.
Eine der angeklagten Personen wurde im Sommer 2024 nach Ungarn überstellt und dort Anfang 2026 zu acht Jahren Haft verurteilt. Andere Beschuldigte stellten sich Anfang 2025 freiwillig den deutschen Behörden, um das Verfahren in Deutschland zu führen. Der Prozess wird derzeit in Düsseldorf verhandelt.
Wir möchten gemeinsam mit einem Familienmitglied einer Angeklagten und der Soli-Gruppe family&friends erneut auf diese Themen schauen: Wie ist der aktuelle Stand des Verfahrens? Welche Ermittlungs- und Kriminalisierungsmethoden kommen zum Einsatz? Wie hat sich der Unterstützer*innenkreis entwickelt – und warum bleibt organisierte Solidarität auch außerhalb der Gefängnismauern so entscheidend?
Zusammen mit Family & Friends – selbstverständlich antifaschistisch.
Mit Soli-Longdrinks – alle Einnahmen des Tresens gehen an die beschuldigten Antifas.
Geöffnet ab 19 Uhr | Beginn um 20 Uhr | Rote Flora

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